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Das Craniosacrale System

Craniosacraler Rhythmus

Der Craniosacrale Rhythmus ist Ausdruck des Lebensatems und am ganzen Körper mit ca. 6-12 Zyklen pro Minute subtil spürbar. Dieser Rhythmus ist langsamer als der normale Atemrhythmus. 

 

Lebensatem

Zwischen Schädelknochen, Wirbelsäule und Kreuzbein überträgt sich der craniosacrale Rhythmus auf den gesamten Körper und somit alle Funktionen unseres Organismus. Diese Lebenskraft zeigt sich als langsames, stetes und rhythmisches Pulsieren.  Das ist unser Lebensatem oder "Breath of Life"Anhand der Körperatmung kann die Therapeutin mögliche Einschränkungen des Systems erkennen und diese bei der Behandlung anatomisch wie auch ener-getisch positiv beeinflussen. So werden z.B. Schmerzen gelindert, Unruhe, Spannungen und auch emotionale Blockaden und Ängste gelöst .

Stille und Dynamische Ruhe

Wenn der craniosacrale Rhythmus in ein Gleichgewicht kommt und die Therapeutin mit ihrer Arbeit Gewebe gelockert und die Blutzirkulation angeregt hat, öffnet sich ein neuer tiefer Zugang zu sich selbst. Das System kommt zur Ruhe - es wird still - innen wie aussen. Diese mit dem rhythmischen cranialen Pulsieren einhergehende "dynamische Ruhe" hilft dem Klienten, sich tiefer mit seiner eigenen Lebenskraft zu verbinden und dadurch seine körperlichen und emotionalen Abwehrkräfte zu stärken. Innere und äussere Ressourcen können wieder besser genutzt werden. 

 

Liquor - Gehirnflüssigkeit

Der Liquor wird in der Craniosacral Therapie als goldenes Licht bezeichnet. Es  ist eine wasser-klare, protein- und zellarme Flüssigkeit, die im Plexus choroideus, einer Membran mit einem Geflecht aus Blutgefässen der Pia mater, auch weiche Hirnhaut genannt, gebildet wird und im Ventrikel System zirkuliert. Das Ventrikel System bildet sich aus vier miteinander in Verbindung ste-henden Hirnkammern unseres Grosshirns, dem Zwischenhirn und dem Rautenhirn. Der Liquor versorgt das Gehirn mit Nährstoffen und sorgt zugleich für den Abtransport von Stoffwechsel-Abbaupro-dukten. Er gewärhleistet dadurch auch den mechanischen Schutz des Gehirns. 

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